Griechenland und DIE LINKE (BRD)

Eine ehemals linke Partei nutzt (fasst) alle Mittel, um in der gegenwärtigen Gesellschafts- und Herrschaftsstruktur anzukommen. Das wird auch in ihren Positionen zu Griechenland deutlich. Zwei aktuelle, bittere Beispiele:

  1. Ein Statement von Gysi. Auch für ihn sind offenbar Russland und China Erzfeinde!
  2. Eine üble und zudem öffentlich gemachte Verleumdnung von Sahra Wagenknecht.
    Gegen Links lügen leicht gemacht? Sahra Wagenknecht hat nie den „Grexit“ gefordert. Obwohl sich Axel Troost gestern in der Fraktion ausdrücklich für die Falschbehauptung, Sahra Wagenknecht hätte jemals einen „Grexit“ befürwortet, entschuldigt und versichert hat, dies auch öffentlich zu verbreiten, behauptet die Frankfurter Rundschau ohne Gegenrecherche und völlig ungeprüft wieder unter ausdrücklicher Bezugnahme auf FAZ-online (die demselben Verlag angehört, wie mittlerweile die Frankfurter Rundschau) dieselbe Unwahrheit. Die Frankfurter Rundschau ist in den letzten Jahren vom einstmals linksliberalen Blatt zum besonders blödsinnigen Wiederkäuer von falschen Informationen gegen Friedensbewegung und für Kriegsberichterstattung konvertiert. Es ist skandalös, mit welcher Leichtfertigkeit in Europa besonders dann gelogen wird, wenn es gegen linkes Aufbegehren und antiimperialistische Gesellschaftsentwürfe geht. Offensichtlich scheinen Gegeninformationen nur noch in alternativen Internetmedien einigermaßen sorgenarm rezitierbar zu sein: nachdenkseiten.de (Albrecht Müller), hinter-den-schlagzeilen.de (Konstantin Wecker) und weltnetz.tv.“ (Aius einer Pressemitteilung von Dieter Dehm). Wer es genauer wissen will, findet hier die publizierte Lüge.

Wer braucht eigentlich diese Partei noch – außer den Herrschenden?

Hier weiterlesen (und bei Avaaz unterschreiben, siehe auch nachstehenden Kommentar)!

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4 Antworten zu Griechenland und DIE LINKE (BRD)

  1. Peter Schäfer schreibt:

    Schlink („Der Vorleser“): „Na,Ihre Partei ist ja auch ein wilder Haufen.“ Gysi schmunzelt… Prinzipiell, so Schlink, agieren Linke auf Praxisfeldern der Sozialkritik, aber „geistig ist das linke Feld leer,da ist gedanklich,konzeptionell nichts mehr,was eine Welt tragen oder überhaupt viele Menschen locken könnten.“ Was demokratischer Sozialismus sei? Schlink::“ Weiß ich nicht.“
    Gysi:“ Ich weiß es auch nicht,und es ist gut so. Jede Definition schneidet Wege ab.“

    Marx:: „Kämpft für ein Assoziation, in der die Freiheit eines jeden die Bedingung für die Freiheit aller ist. Kämpft um bessere Lebensqualität.“

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  2. Putinversteher schreibt:

    Mit der negativen Sicht auf Russsland und China ist Gysi in richtig guter Gesellschaft, siehe den OZ-Artikel vom 2.7.15 (http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Politik/US-Militaer-sieht-Russland-und-China-als-Bedrohung).
    Kein Kommentar!

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  3. Dr. Günter Hering schreibt:

    Avaaz sammelt Unterschriften für einen Brief an Frau Merkel und die Troika. Der Text lautet wie folgt;

    “Als Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland und der EU fordern wir Sie dazu auf, das Spardiktat für Griechenland nicht mehr voranzutreiben und stattdessen eine Konferenz zum Umstrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden abzuhalten. Die erbarmungslose Sparpolitik hat das Schuldenproblem nicht beheben können und hat die schwächsten Bevölkerungsgruppen am härtesten getroffen. Wir fordern Sie jetzt dazu auf, einen anderen Kurs einzuschlagen und dafür zu sorgen, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen.”

    Hier kann man unterschreiben: https://secure.avaaz.org/de/stand_with_greece_loc_eu/?bGDQcbb&v=61433

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    • Paint it, Black schreibt:

      Ich halte nichts von Avaaz. Wer möchte, kann hier alles Wissenswerte über diese Organisation nachlesen: http://www.barth-engelbart.de/?s=avaaz&submit=Suchen.
      Das bestimmte us-gesteuerte Organisationen im Hinblick auf die Konkurrenz zwischen den USA und der EU ein Interesse an deren Destabilisierung hat liegt auf der Hand. Also macht es aus dieser Sicht durchaus Sinn solche „linken“ Forderungen aufzustellen oder zu unterstützen.
      Der Haltung der KKE (KP Griechenlands), daß es im Rahmen des herrschenden Systems keine Lösung dieses Problems gibt, ist nichts hinzuzufügen. Tsipras und seine Neo-Pasok führt gerade vor, wie diese innerhalb des Systems aussieht.
      Und genau diese Politik, die sich auch in der BRD das Etikett „links“ gibt, enttäuscht die Menschen, denn sie bietet keine wirklichen Alternativen.

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