Widerlicher Kleinkrieg zwischen der „jungen Welt“ und anderen alternativen Medien

Erklärter Gegner der "Neuen Friedensbewegung", "junge Welt" Geschäftsführer Dietmar Koschmieder

Erklärter Gegner der „Neuen Friedensbewegung“, „junge Welt“ Geschäftsführer Dietmar Koschmieder

Aus gegebenen Anlass möchte ich zu diesem Thema noch einmal in die Tasten greifen und dazu beitragen, auf einen gravierenden Mißstand aufmerksam zu machen.

Offensichtlich aufgrund persönlicher Befindlichkeiten, werden in der „jW“ Hetzartikel in die Welt gesetzt, die vor Infamie nur so strotzen.

Explizit handelt es sich um einen Erguss des Innenressortleiters ( ! ) der „jW“ gegen den freischaffenden Journalisten Ken Jebsen:

Wie in den zwanziger Jahren, als das Kapital ebenfalls in eine tiefe Krise geriet, treten erneut sogenannte Inflationsheilige auf, die gleichsam marktförmig um die Gunst und den Zuschlag der großen Monopole und ihrer politischen Vorfeldorganisationen ringen.

Exemplarisch für viele weitere dieser neuen Inflationsheiligen seien an dieser Stelle der Publizist Jürgen Elsässer und der ehemalige Radiomoderator Ken Jebsen erwähnt.

Diese Wortwahl an sich spricht eigentlich bereits Bände. Aber um sich selbst noch einmal in der Kunst der Diffamierung zu toppen, scheut sich Herr Sebastian Carlens nicht, Ken Jebsen in den Umkreis des Gedankenguts Hitlers zu bringen, indem er schreibt:

Dies könnte ein gefährlicher Kurs sein, rutschen doch Jebsen und Freunden immer wieder Aussagen heraus, die mehr verraten, als sie sollen.

Die Verachtung der Massen, damit auch des eigenen Publikums, der überhebliche Glaube an die Manipulierbarkeit der Straße: »Gustave Le Bon, der große französische Ethnologe und Soziologe, lag schon vor über 100 Jahren verdammt richtig, als er schrieb: ›Die Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile‹«, schreibt Jebsen über den rassistischen französischen Sozialphilosophen des 19. Jahrhunderts, der nicht nur ihm, sondern auch ganz anderen Leuten als Stichwortgeber diente.

So heißt es in einer programmatischen Kampfschrift aus der Weimarer Zeit: »Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jede Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag«.

Das schrieb Adolf Hitler in »Mein Kampf«. Seine propagandistischen Ideen waren nicht zufällig wesentlich von Le Bons Manipulationstheorie inspiriert.

Quelle: https://www.jungewelt.de/2015/03-21/010.php

Um es vorweg zu nehmen, falls der Leser nicht geneigt ist, sich die Gegendarstellung von Ken Jebsen anzuschauen:

Jebsen führte vor einigen Wochen unter Vermittlung eines nicht unbedeutenden Redakteurs der „jW“, und Person der Zeitgeschichte, in einer Pizzeria in Berlin ein längeres Gespräch mit dem aktuellen Chefredakteur der „jW“, Herrn Dr. Arnold Schölzel.

Dort einigte man sich darauf, zukünftig Diffamierungen aller Art zu unterlassen und die direkte Aussprache zu suchen.

Man könnte auch sagen, zukünftig MITEINANDER zu reden, und nicht ÜBEREINANDER.

Da allerdings hatte Ken Jebsen die Rechnung ohne den Geschäftsführer ( und größten Anteilseigner),  Dietmar Koschmieder, gemacht.

Dieser Freund des Friedens ist nicht nur mit Jürgen Elsässer spinnefeind (da Elsässer 1997 einen polit. Streik gegen Koschmieder anführte…) sondern offensichtlich, da Jebsen sich weigert, Bannflüche gegen den genannten auszusprechen – wie im Video auch zu vernehmen ist – bezieht Koschmieder und sein Hofschreiber Sebastian Carlens ihn ( Jebsen ) in den Kreis der Verdammten mit ein.

Fazit: Dank Herrn Koschmieder und seinen offensichtlichen Intimus Sebastian Carlens funktioniert „divide et impera“ auch unter kritischen Geistern – gerade in diesem Land.

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3 Antworten zu Widerlicher Kleinkrieg zwischen der „jungen Welt“ und anderen alternativen Medien

  1. Pingback: Lenin lesen: Woher kommen die Differenzen in der Arbeiterbewegung und wie kann man sie überwinden? | Sascha's Welt

  2. Linkspatriot schreibt:

    Marx sei bei uns ! Noch nicht alle in der Linken tragen ihren Kopf nur spazieren ! Eine lesenswerte Kritik von Andreas Wehr, einem Mitarbeiter von MdEP Fabio de Masi:

    http://www.andreas-wehr.eu/anmerkungen-zu-dem-artikel-formierte-gegenaufklaerung-in-der-zeitung-junge-welt-vom-2122-maerz-2015.html

    Gefällt mir

  3. Dr. Günter Hering schreibt:

    Wirklich sehr seltsam,

    was „Dr. Seltsam“ hier in der „jungen Welt“ schreibt (http://www.jungewelt.de/2015/04-04/018.php):

    „Der Titel dieser Ausstellung von Klaus Staeck ist eine Mogelpackung: »Kunst für alle« in der Akademie der Künste, Berlin. Ich bin auch »alle«, und ich habe da keine Kunst gesehen…
    dies ist seine letzte Ausstellung: lieblos, einfallslos, stillos. »Le style, c’est l’homme«, wenn das stimmen sollte, dann ist dieser scheidende Akademiepräsident einfach nur superpeinlich. Sein großmäulig »Sammlung Staeck« genanntes Sammelsurium, ohne erkennbare Ordnung an die Wände der Akademie gepinnt, transportiert keine Aussage, außer: Schaut her, wen der große Staeck alles kannte…
    Fremdschämen könnte man sich für diesen linken Anwalt, der unter die Sozis gefallen ist und vor allem eines ausstrahlt: eine ungeheure Einsamkeit!…
    Wie ich sie kenne, wird die Berliner SPD Klaus Staeck ein rauschendes Abschiedsfest gewähren. Ein Hund, wer sich mit solchem Gelumpe ernsthaft einlassen will…

    Da feiert sich die „junge Welt“ in der gleichen Ausgabe (http://www.jungewelt.de/2015/04-04/008.php) hemmungslos sich selbst: „eine marxistische Zeitung machen. Die muss nicht nur emotional mitnehmen, sondern auch durch Fakten überzeugen. Das müssen wir hier jeden Tag aufs neue lernen.“

    Na, dann lernt mal schön, sich nicht hinter Pseudonym zu verstecken, ohne Beschimpfungen auszukommen, mit Fakten überzeugen.

    Zu letzterem als kleine Hilfe die Links zu Staeck-Plakaten aus 2013 und 2014:
    * Reichtum muss sich weiter lohnen http://www.edition-staeck.de/images/medium/reichtum-2.jpg
    * Merkel & Hoeneß http://www.edition-staeck.de/images/medium/steuerkarte.jpg
    * Generalverdacht (NSA) http://www.edition-staeck.de/images/medium/nsa.jpg
    * Lampedusa http://www.edition-staeck.de/d_PL_305_lampedusa2977.htm
    * Amazon http://www.edition-staeck.de/images/medium/nie-mehr-amazon.jpg
    * ADAC / Autowahn http://www.edition-staeck.de/images/medium/pk-90307-ade-ac.jpg
    * Die apokalistischen Reiter /´(Facebook, Google, Amazon, Apple) http://www.edition-staeck.de/images/medium/pk-90308.jpg

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